GHETTO informiert
Zum Stand der Dinge:
- Seit 31.07.94 haben wir keine Mietverträge mehr, bezahlen aber einen sog.
Nutzungsausgleich an die Uni.
- Einer angedrohten Räumungsklage sind wir aufgrund einer massiven
Pressekampagne (Sleep-In im Sommer) und der Fürsprache zahlreicher
Politiker knapp entgangen.
- Im Juli 1994 haben wir eine GmbH gegründet, die die Trägerschaft des
Studentendorfes künftig übernehmen könnte, falls sich das Studentenwerk
nicht mehr dazu bereit erklären sollte.
- Kultusminister Zehetmaier mußte einsehen, daß die politische Entscheidung
des Bayerischen Landtags abgewartet werden muß.
- Trotz der äußerst unsicheren Situation leben noch ca. 30 Studierende im
Ghetto.
- Am 20. Februar 1995 wird der Haushaltsausschuß des Landtags das Ghetto
besuchen, um kurz darauf über dessen Zukunft zu entscheiden.
- Die Postkartenaktion ist eine - vielleicht die letzte - Möglichkeit für alle
Freunde und Anhänger des Ghettos, ihre Solidarität zu zeigen.
Der Landtag soll bei seiner Entscheidung berücksichtigen, daß
- der geplante Fußballplatz neben dem Ghetto durchaus möglich ist
- dagegen für die 400m-Bahn nicht genügend Bedarf besteht
- neue Trends beim Bau von anderen Uni-Sportanlagen (z.B. Regensburg)
weg von 400m-Bahnen gehen, nicht zuletzt wegen des schädlichen
Kunststoffbelags
- als Alternative die Bahn des ehemaligen Bundeswehrgeländes zur
Verfügung steht
- die Kosten für eine neue 400m-Bahn diejenigen für die Sanierung des
Ghettos um ein Mehrfaches übersteigen würden.
Deshalb:
Zeigt Eure Sympathie für das Ghetto!!!
Kommt am 20. Februar!!!
Genauere Infos zur Aktion am 20. Februar stehen auf den
"Wir fürs Ghetto!"-Plakaten!
V.i.S.d.P.: Sidonie Nefzger, Eva Schuster, Innstr. 57, 94032 PA
Quelle: in der Mensa verteilter Handzettel
Abgetippt und ins Netz gesetzt von
Martin Ramsch,
25.01.1995
Kleine Änderungen gemäß einer E-Mail von
Jochen Vanselow
, 15.02.1995